Montag, 15. Juni 2015

Immer wieder Mittwoch auf dem Wochenmarkt in Dipps, kann man dies beobachten!

Mittwoch und Freitag findet in  Dippoldiswalde der Wochenmarkt statt. Dafür hat die Stadt mit ihren Stadträten eine Marktsatzung beschlossen. Die Umsetzung und Kontrolle muss die Stadt bewerkstelligen. Dafür gibt es einen Marktleiter. Aber hier läuft  vieles nicht, wie es laufen sollte.
Eine hochrangige Stadtverwaltungsmitarbeiterin  ist eine der ersten, die  6.15 Uhr auf den einzigen schon aufgebauten Marktstand,  einkaufen geht. Dafür darf dieser Stand schon ab 6 Uhr aufbauen, ohne Anwesenheit des Marktleiters. Dies geschieht natürlich mit  Wissen des Marktleiter und der Stadtverwaltung.
Dieses Thema hatte ich schon mehrmals angesprochen und auch  schriftlich  eingereicht. Dabei erhält man schon komische Antworten. Wie: Das ist Tradition. Jeder hat seinen festgelegten Platz, denn die einheimischen kennen und wenn der Wagen nicht dort steht, finden die Käufer diesen Stand nicht mehr auf dem Markt. Wohlgemerkt in Dipps ist der Wochenmarkt überschaubar. Man unterstellt der einkaufenden, einheimischen Bevölkerung, Blödheit?  Oder diesen Satz: Ein Unternehmen legt selber fest, wie lange dieser auf den Markt bleibt, da er wirtschaftlich arbeiten muss.
Aber Hallo, was soll das? Wir haben eine Marktsatzung! Die Einhaltung  ist von der Stadt zu kontrollieren durch den Marktleiter. Aber wahrscheinlich nicht, wenn es um eigene Angelegenheiten geht? Was gibt es schöneres, wenn man 6.15 Uhr als erstes einkaufen geht und aus dem vollen schöpfen kann?
Aber ist das gerecht? Andere Unternehmen müssen bis 7 Uhr mit dem Aufbau warten. Der Marktleiter kommt zu dieser Zeit und weißt die  restlichen Händler ein. Darf ja nicht jeder machen, was er will. Ab 9 Uhr ist der Markt laut Satzung  geöffnet. Da hat ein Unternehmen schon gute 2,5 Stunden verkauft. Ist das Fair? Man muss schon von Gleichberechtigung ausgehen und kein Unternehmen benachteiligen. Dies wird hier aber nicht beachtet!
Heißt ja auch immer beim Ordnungsamt. Gleichberechtigung für alle. Aber eben nur nicht für die Stadtverwaltung. Auch ich habe schon auf Wochenmärkten  gearbeitet. Dort wurde aber auf striktes Einhalten der Marktordnung geachtet. Das heißt im Einzelnen. Anfahrt, Aufbau, Verkauf und Abbau, bzw. Verkaufsende. Auch die Zeiten sind geregelt und man hat diese Zeiten auch da zu sein. Auch in Dippoldiswalde steht dies alles in der Satzung für Wochenmärkte. Dies wird aber nicht durchgesetzt und schon gar nicht eingehalten.  Man beachtet dabei, welche Unternehmen  es sind,  die bis zum Marktschluß noch da sind? Ganze 2 Stück und das auch noch einheimische Firmen. Die halten sich an die Marktordnung. Warum ?
Warum wird unser Wochenmarkt  so stiefmütterlich behandelt? Warum kommen nicht andere Firmen zu uns auf den Markt? Ein Grund ist, dieser Missstand. Keine Einhaltung der Marktordnung. Es interessiert gar keinem, was auf den Markt passiert. Mittlerweile ist es 12 Uhr und das anfangs erwähnte Unternehmen ist mit dem Abbau fertig und schon in Richtung Heimat unterwegs. Dabei geht der Markt bis 17 Uhr.
Wer sich nicht an die Marktordnung hält, braucht nicht wieder zu kommen! Punkt aus. Wer auf diesen Markt angewiesen ist, wird sich daran halten.

Wie sollte man eine Stadtverwaltung ernst nehmen, wenn sie selber Gesetze missachtet? Auch das Ordnungsamt geht mit einer schönen Regelmäßigkeit, bei Parksündern auf Knöllchenjagd. Ist ja auch einfacher. Man muss nur abkassieren.  Ist das Fair? Auf der einen Seite drückt man Ordnung und Sicherheit durch und auf der anderen Seite, hält man sich selber nicht daran. Stellt sich jetzt die Frage:  Warum wird ein nicht heimisches Unternehmen bevorzugt? Ist das so von der Stadtverwaltung gewollt? Dann könnte man meinen, es ist Vorteilsnahme im Amt!